Zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938: Überlegungen zu Exodus 20 (Regina Polak)

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im ganzen Deutschen Reich, also auch in Österreich, die Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Wohnungen verwüstet. Allein in Wien wurden im Zuge des Furors insgesamt 42 Synagogen und Bethäuser zerstört. 6.547 Wiener Juden kamen in Haft, knapp unter 4.000 davon wurden in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. Die Nationalsozialisten gaben diesem Tag staatlich organisierten Terrors den euphemistischen Ausdruck „Reichskristallnacht“.

Im Rahmen der Bedenktag-Reihe „MECHAYE HAMETIM – DER DIE TOTEN AUFERWECKT“ hätte heute Abend in der Ruprechtskirche in Wien – einem Ort der Trauer und des Erschreckens in diesen Tagen – der jährliche ökumenische Gedenkgottesdienst stattfinden sollen. Infolge der Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus musste er leider abgesagt werden. Aber das Gedenken ist damit nicht abgesagt. Die Predigt von Regina Polak zu Exodus 20 lässt sich hier in der Langfassung lesen oder hier als Video auf der Seite des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit anhören. Der Fokus liegt auf dem Antisemitismus der Mehrheitsbevölkerung. Denn der Gedenkgottesdienst dient seit jeher der Selbstbesinnung und Selbstkritik.

Wie ist es möglich, dass der Antisemitismus wieder rasant zunimmt?

Im Mittelalter wurden die Juden beschuldigt, die Pest zu verbreiten. 2020 sind es erneut die Juden, die weltweit und auch in Europa im Zentrum von Verschwörungstheorien stehen. Laut eines Berichts der OSZE explodieren vor allem in den sozialen Medien Wahnvorstellungen, die Juden beschuldigen, den Covid-19 Virus zu verbreiten – ja sogar in die Welt gesetzt zu haben, um mit der Entwicklung eines Impfstoffes Geld verdienen zu können.[1] In der physischen Welt nimmt die Zahl antisemitischer Verbalattacken, physischer Übergriffe und Hassverbrechen ebenfalls zu – auch in Österreich. All dies sind Entwicklungen, die bereits vor Beginn der Covid19-Krise begonnen haben und nun durch diese dynamisiert werden.

Wie ist das möglich – mehr als sieben Jahrzehnte nach der Schoah?

Wie kann nach der Erschütterung der Menschheit durch die Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden das Gift des Antisemitismus erneut die menschliche Zivilisation zersetzen?

Warum ist diese Drachensaat bis heute nicht ausgerottet?

Wenn wir heute, am 9. November 2020, der Novemberprogrome von 1938 gedenken, müssen auf diese Fragen Antworten gefunden werden.

Die öffentlichen, für jeden Mann und jede Frau wahrnehmbaren Gewaltexzesse gegen die jüdische Bevölkerung, die zwischen 7. und 13. November 1938 in Österreich und Deutschland stattfanden, waren aus historischer Sicht eine Art „Probelauf“ der nationalsozialsozialistischen Politik gegen die Juden. NS-Politiker testeten mit diesem staatlich geplanten und organisierten Verbrechen, wie weit der Widerstand und die Bereitschaft der Bevölkerung reichen würden, ihre jüdischen Mitbürgerinnen und -bürger zu schützen.[2]

Nun, wir wissen, dass die Zerstörung nahezu aller Synagogen in Österreich und Deutschland, die Plünderung und Demolierung jüdischer Geschäfte, die öffentliche Demütigung und Gewalt gegen jüdische Männer und Frauen nicht nur auf so gut wie keinen Widerstand stieß, sondern von signifikanten Teilen der Bevölkerung sogar begrüßt wurde. Das gesellschaftliche Klima, in dem solches möglich wurde, hatte eine Vorgeschichte – die Geschichte eines jahrhundertelangen von Christinnen und Christen gespeisten Antijudaismus, an die der rassistische Antisemitismus anschließen konnte. Aber auch die Geschichte sozialer, ökonomischer und politischer Verwerfungen und Krisen.

Was können nun Gründe dafür sein, dass dieses giftige Erbe auch heute wieder wirksam werden kann?

Anhand der Schriftstelle von Exodus 20 möchte ich drei exemplarische Gründe benennen, die sich aus theologischer Sicht zeigen.

Drei theologische Gründe

1. Das Erbe der Väter und Mütter

In Exodus 20,5 – dem Verbot, sich vor anderen Göttern niederzuwerfen und ihnen zu dienen – findet sich ein Satz, der durchaus Angst machen kann und dem man deshalb gerne ausweicht:

 „Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation.“

Kulturell und pastoral eingeübt, diesen Satz als Strafandrohung zu lesen, weisen nicht zuletzt progressive, liberale Christinnen und Christen die damit assoziierte Vorstellung eines strafenden Gottes verständlicherweise zurück.

Was aber wäre, wenn dieser Satz gar nicht mit Strafe droht, sondern einen empirischen Sachverhalt beschreibt?

Dafür spräche, dass laut exegetischem Befund die biblische Konzeption eines strafenden Gottes in alten Zeiten dazu diente, die Menschen von Schuld zu entlasten und Gott auch für das Böse in der Welt verantwortlich zu machen. Der Satz stellt demnach also eine Art antik-theologischer Lösung für die Frage nach dem Bösen und dem Leid in der Geschichte dar.

Freilich, heute wissen wir durch historische, sozialwissenschaftliche, philosophische und theologische Forschung um die menschliche Verantwortung für Leid und Böses in der Geschichte. Wir können so auch die menschliche Verantwortung für die Genese der Novemberpogrome und der Shoah identifizieren und benennen. Wir können uns nicht mehr so einfach auf einen Gott ausreden, der diese Katastrophen zugelassen hat. Wir müssen selbst mit unserer Verantwortung einstehen.

So belegt denn mittlerweile auch die sogenannte psychohistorische Forschung[3], dass Ex 20,5 keine Strafe, sondern eine empirisch nachweisbare Wirklichkeit beschreibt.

Im Anschluss an die Forschung zu den Auswirkungen der Shoah auf die Nachkommen der jüdischen Opfer in der zweiten, dritten und vierten Generation begannen Historikerinnen und Historiker in Zusammenarbeit mit Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern zu erforschen, ob und wie sich auch in der Tätergesellschaft die Taten der Kriegsgeneration auf deren Kinder, Enkel und Urenkel auswirken.

Die Post-Shoa Forschung zeigte, dass viele Nachkommen – Söhne und Töchter, Nichten und Neffen, Enkelinnen und Enkel, Großcousins und Großcousinen ermordeter wie überlebender Jüdinnen und Juden bis heute mit Schmerz und Trauer über ihre zerstörten Familien leben und auch psychisch und physisch unter dieser Last leiden können. Manche entwickeln infolgedessen sogar Krankheiten.

Ähnliches und doch nicht Vergleichbares fand die Psychohistorie auch bei den Kindern und Kindeskindern der Kriegsgeneration. Allerdings unterscheiden sich diese Folgen insofern, als es neben unverarbeiteter Kriegsleiden vor allem die familiär nicht bearbeitete Schuld und Mitschuld an den Verbrechen der NS-Zeit sind, die sich bis heute auswirken. Männer und Frauen, die sich niemals der Frage gestellt haben, worin ihre Mitverantwortung an diesen Verbrechen besteht noch dafür persönliche Verantwortung übernommen haben, gaben und geben ihren Nachkommen ein schweres Erbe mit.

Ob aktiver Täter, ob Opportunistin oder Trittbrettfahrerin, ob Mitläufer oder Zuseher: alles, was Menschen getan und nicht zuletzt auch unterlassen haben, hat negative Auswirkungen in den Familien, wenn es beschwiegen, verdrängt und nicht in die eigene Verantwortung übernommen wird. Die Folgen sind diffuse Angst- und Schuldgefühle bei den Nachkommen, die sich in Ressentiment, Aggression, Hass und Täter- und Opferumkehrung verwandeln können. Im „passenden“ gesellschaftlichen Klima der Angst, verstärkt durch Politiken die diese befeuern, werden die überlebenden antisemitischen Ressentiments und Einstellungen reaktiviert. Die Neigung zur Ablehnung und Ausgrenzung von Juden und anderen Minoritäten steigt ebenso wie die Affinität zu politischem Autoritarismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Aber auch psychische und physische Erkrankungen bei den Nachkommen können die Folge sein. Die elaboriertesten Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen in Schulen, Bildungsinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Bekämpfung von Antisemitismus drohen angesichts solch familiärer Erblasten zahn- und folgenlos zu bleiben, wenn auf der Ebene der Familien die Auseinandersetzung mit diesem Erbe ausbleibt.

Dieser empirische Befund deckt sich mit dem Verständnis von Sünde im Alten Testament. Denn diese findet einerseits nur Vergebung durch individuelle und persönliche Reue und Umkehr (teschuwa). Andererseits weiß die Schrift, dass selbst dann die Auswirkungen sündhafter Taten in der Welt bleiben und weder rasch noch von selbst verschwinden. Die Sünde hat Folgen. Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden. Dies kann nur die bewusste, selbstkritische und oft auch schmerzhafte Erinnerung – auch an die Verantwortung der eigenen Eltern und Großeltern. Deren Schuld muss niemand tragen, sie muss von diesen persönlich vor Gott verantwortet werden. Aber sie muss benannt werden und für deren Folgen müssen wir Nachkommen die Verantwortung übernehmen.

Wie also sollte die Erinnerung an den staatlich geplanten, rechtlich „begründeten“ und industrialisierten Massenmord der Jüdinnen und Juden nach nicht einmal einem Jahrhundert beendet werden, wie zu viele Stimmen in Österreich immer wieder fordern?

Der steigende Antisemitismus ist ein Beleg für die existenzielle Wahrheit von Exodus 20,5.

2. Der Verlust der Erinnerung an die Befreiung durch Gott

Ex 20,5 ist Teil des ersten und wichtigsten Gebotes des Dekalogs, neben Gott keine anderen Götter zu haben, sich keine Bilder von Gott zu machen und sich nicht zu verpflichten, diesen zu dienen. Vergessen wird in der christlichen Verkündigung regelmäßig die Erinnerung daran, dass dieses Verbot mit der guten Erinnerung an die Befreiung Israels aus dem Sklavenhaus eröffnet wird. Diese Erinnerung ist ein unverzichtbarer Teil dieses Verbots. Sie ist die theologische und damit auch spirituelle Bedingung dafür, den Sinn der folgenden Ge- und Verbote verstehen und ihnen aus freien Stücken Folge leisten zu können.

Wer diese Erfahrung nicht kennt oder sie als Ursprung von biblischer Ethik und Recht vergessen hat, wird nur schwer erkennen können, worauf letztere zielen: Auf die Gewährleistung der Freiheit jedes Einzelnen und der Gemeinschaft. Die Erinnerung an die Befreiungstaten Gottes ist daher aus biblischer Sicht die Quelle jüdischer und christlicher Ethik. Wird diese Erinnerung vergessen, erodiert auch die Ethik, die aus gläubiger Sicht in der Beziehung zu Gott gründet. Darauf verweist auch das hebräische Zeitwort „poked“, das im Deutschen mit „Gott verfolgt die Schuld“ übersetzt wird: „poked“[4] bedeutet sowohl „heimsuchen“ als auch „erinnern“, die notwendige Grundlage ethischen Handelns. Gottes „Verfolgung“ besteht also in der Erinnerung an die Schuld der „Väter und Mütter“, indem man sich angesichts der Folgen dieser Schuld der Vergangenheit stellen muss.

Betrachtet man aus empirischer Sicht die Entwicklung des Gottesbildes in Österreich und Europa, analysiert man die Verkündigung christlicher Ethik in der Pastoral, und nimmt man die Entwicklung des Freiheitsverständnisses in unserer Gesellschaft in den Blick, wird man feststellen: Um die existenzielle Erinnerung an die Befreiungsgeschichte Gottes als Grundlage für den Glauben ist es ziemlich still geworden. Der Rekurs auf christliche Werte kommt weitgehend ohne solche Erinnerung aus. Gott gilt als höhere Macht zum persönlichen und Schutz der Familie und Freunde. Die Bewahrung und Pflege persönlicher, wie gesellschaftlicher Freiheit wird mit allem Möglichen – von der Politik über das Wirtschaftsrecht bis zur Technik – in Verbindung gebracht, kaum aber mit der Befreiungsgeschichte Gottes. So erschöpft sich denn auch die Erinnerungskultur zu Antisemitismus und Schoah vielfach in ethischen Apellen ohne historische Auseinandersetzung und ohne Reflexion, welcher Befreiungserfahrungen es bedarf, um ethisch entschieden gegen den wachsenden Antisemitismus vorzugehen. Abgesehen von der erschreckenden Amnesie einer öffentlichen Auseinandersetzung mit den sozialen, ökonomischen und politischen Ursachen der Shoa und eben auch der Novemberpogrome.

3. Der Kampf gegen Gott und sein Gesetz

Der Antisemitismus, der die Novemberpogrome ermöglicht hat und heute wieder dazu führt, dass Jüdinnen und Juden in Österreich und Europa auf gepackten Koffern sitzen, hat weitere theologische Gründe.

Die französische liberale Rabbinerin Delphine Horvilleur hat in ihrem hervorragendem Buch “Überlegungen zur Frage des Antisemitismus“[5] die jahrhundertelange Auseinandersetzung jüdischer Rabbiner mit der Ursache des Antisemitismus zusammengestellt. Auch die Rabbiner der ersten Jahrhunderte erkennen im Antisemitismus ein transgenerationales Phänomen und schreiben von der Erblast eines Hassgefühls, das in vielen Familien weitergegeben wird und die Nachkommen moralisch in Mitleidenschaft zieht. Befreien kann man sich den Rabbinern zufolge nur dann, wenn man sich mit diesem irrationalen Hass auseinandersetzt.

Aber warum richtet sich dieser Hass gegen die Juden? Die Rabbinen waren der Ansicht, dass dieser Hass darin gründet, dass sie die Repräsentanten eines Gesetzes sind, das untrennbar mit dem Glauben an den einen Gott verbunden ist: ein Gesetz, ein Recht, das die göttergleiche Verehrung irdischer Wirklichkeiten ebenso verbietet wie es die Gleichheit aller Menschen, die Einheit der Menschheitsfamilie und die Verpflichtung für Gerechtigkeit zu sorgen rechtlich bindend einfordert. Ein Gesetz und ein Recht, wie es auch der Dekalog im Buch Exodus darstellt, die weit über indivdualethische Moralität hinausgehen und die Rechte des Menschen sichern. Ein Gesetz, das untrennbar mit dem biblisch bezeugten Glauben an Gott zusammenhängt – auch für Christinnen und Christen. Ein Gesetz, das durch Jüdinnen und Juden immer wieder in Erinnerung gerufen wird. Wer sie, deren Thora und die ethischen Werte bekämpft, die diese begründet, bekämpft aus theologischer Sicht Gott selbst.

Wen wundert es dann, dass in einer Zeit, wo in Europa die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber geflüchteten Menschen erodiert, Migrantinnen und Migranten Teilhaberechte verweigert und Arme statt Armut bekämpft werden, auch der Antisemitismus wieder aufflackert? Wachsender Antisemitismus war seit jeher immer auch ein Brandmelder, dass das Humanum als solches bedroht ist.

Conclusio

Angesichts der bedrohlichen Zunahme des Antisemitismus kommt dem Gedenken der Novemberpogrome im Covid19–Jahr 2020 besondere Bedeutung zu. Das Gedenken erinnert uns daran, dass das materielle und gewalttätige Entfachen des Hasses gegen Juden immer eine geistige und soziale, ökonomische und politische Vorgeschichte hat. Es verpflichtet uns dazu, die aktuellen gesellschaftlichen Dynamiken in den Blick zu nehmen, die die Abwehr und den Hass gegen Juden und Jüdinnen sowie andere vulnerable Minoritäten befördern. Es muss verhindert werden, dass unsere Gegenwart zu einer Vorgeschichte für weitere Verbrechen wird. Weiters ist es nötig, auch auf der Ebene von Familien und Gesellschaft das psychohistorische Erbe zu bearbeiten. Christinnen und Christen sind überdies angehalten, sich auch mit den theologischen Dimensionen des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Praktisch verpflichtet dies zu aktiver Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung und Widerstand gegen alle Formen des Antisemitismus. Jede und jeder Einzelne ist aufgefordert, sich unermüdlich und öffentlich zu äußern, in Leserbriefen, auf der Straße, unter Freunden, in der Familie, in den sozialen Medien. Eine weitere Form ist das Bemühen, das zeitgenössische Judentum in seiner Vielfalt besser kennen- und verstehen zu lernen, durch Begegnungen und in seinen zahlreichen religiösen, kulturellen und literarischen Beiträgen. Auch Dialog, Erinnerung und Bildung dürfen nicht resigniert verstummen – sowie das Ringen um ein Leben nach dem biblischen Ethos, nicht zuletzt auch in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. So können wir verhindern, dass die aktuellen Entwicklungen zu Probeläufen werden, wie weit man die Grenzen des Hasses gegen Menschen ausweiten kann.

Aus biblischer Sicht hilft dabei vielleicht die Erinnerung an das Versprechen des „eifervollen“ Gottes (so übersetzen Rabbiner das Wort „eifersüchtig“[6]) in Ex 20,6:

„Bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld“.

Die Folgen eines entschiedenen guten Handelns sind also stärker und wirken nachhaltiger als die Taten des Bösen. Dafür bürgt ein Gott, dessen Eifer laut talmudischem Zeugnis in seiner Liebe, Barmherzigkeit und Leidenschaft für sein Volk besteht. Dies ist die biblische Grunderfahrung des Volkes Israel, die auch uns Christinnen und Christen jenen langen Atem schenkt, den wir in Zukunft benötigen werden.

Literatur:

Die Thora in jüdischer Auslegung. Band II. Hg. von W. Gunther Plaut, Gütersloh4 2016.

Gross, Raphael: November 1938. Die Katastrophe vor der Katastrophe. München 2013.

Horvilleur, Delphine: Überlegungen zur Frage des Antisemitismus. München et al 2020.

OSCE/ODIHR: Human Dimension Commitments and State Responses to the Covid-19 Pandemic, URL: file:///F:/OSZE/Covid%20ODIHR%20Instruments.pdf

Rüsen, Jörn/Straub, Jürgen (Hg.): Die dunkle Spur der Vergangenheit. Psychoanalytische Zugänge zum Geschichtsbewusstsein, Frankfurt am Main 1998.

Salzborn, Samuel: Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern, Leipzig 2020.


[1] OSCE/ODIHR: Human Dimension Commitments and State Responses to the Covid-19 Pandemic, URL: file:///F:/OSZE/Covid%20ODIHR%20Instruments.pdf, 129.

[2] Gross, Raphael: November 1938. Die Katastrophe vor der Katastrophe. München 2013, 9–13.

[3] Z.B. Rüsen, Jörn/Straub, Jürgen (Hg.): Die dunkle Spur der Vergangenheit. Psychoanalytische Zugänge zum Geschichtsbewusstsein, Frankfurt am Main 1998; auch Salzborn, Samuel: Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern, Leipzig 2020, verweist auf diese Zusammenhänge, wenn er die These formuliert, dass und warum die Shoah in Deutschland nicht ausreichend aufgearbeitet wurde.

[4] Die Thora in jüdischer Auslegung. Band II. Hg. von W. Gunther Plaut, Gütersloh4 2016, 212.

[5] Horvilleur, Delphine: Überlegungen zur Frage des Antisemitismus. München et al 2020, 32–33.

[6] Die Thora in jüdischer Auslegung, 212.

Regina Polak ist Institutsleiterin und Assoziierte Professorin am Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und derzeit Personal Representative of the OSCE Chairperson-in-Office on Combating Racism, Xenophobia and Discrimination, also focusing on Intolerance and Discrimination against Christians and Members of Other Religions.

Veröffentlicht von Praktische Theologie

Institut für Praktische Theologie Katholisch-Theologische Fakultät Universität Wien Schenkenstrasse 8-10 1010 Wien c/o Assoc.-Prof. Dr. Regina Polak, MAS (Admin)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: