Im Zwischenraum – Chancen aus ver-rückten Ordnungen (Bettina Brandstetter)

Krisenzeiten haben etwas Dekonstruktives: Sie zeigen unausweichlich auf, wo im eigenen Selbstverständnis, im gesellschaftlichen Zusammenleben und in der globalen Verantwortung Bruchstellen vorhanden sind, die es neu auszuhandeln gilt. Bettina Brandstetter fokussiert mit Bezug auf Homi Bhabha ausgewählte Topoi. Post-Corona Die Krise bringt unsere Selbstverständlichkeiten durcheinander. Sie wirft uns auf uns selbst zurück, schnürt uns physisch„Im Zwischenraum – Chancen aus ver-rückten Ordnungen (Bettina Brandstetter)“ weiterlesen

Digitalisierungsschub, ja sicher – Solidarisierungsschub, bitte mehr! (Karin Peter)

Krisenzeiten lassen grundsätzliche Gegebenheiten präziser und schärfer ans Licht treten – in ihrem Potential und den Chancen, aber auch mit ihren Schwierigkeiten und Herausforderungen. Gerade im Bildungsbereich zeigt sich dies für Karin Peter in besonderer Deutlichkeit. Die ad hoc notwendige Umstellung auf distance learning hat institutionalisiertes schulisches Lernen von heute auf morgen völlig verändert. Es„Digitalisierungsschub, ja sicher – Solidarisierungsschub, bitte mehr! (Karin Peter)“ weiterlesen

„Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Regina Polak)

Die Corona-Pandemie wird das Zeiterleben unserer Gesellschaften verändern. Regina Polak überlegt, was eine christliche Zeitwahrnehmung beitragen kann, um nicht düsteren Prognosen fatalistisch erliegen zu müssen. In den vor uns liegenden Feierlichkeiten der Heiligen Woche wird das christliche Zeiterleben konkret eingeübt. Auch die Kantate 106 von Johann Sebastian Bach „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus„„Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Regina Polak)“ weiterlesen

„Reli goes digital“ – Einblicke in den neuen Unterrichtsalltag von Religionslehrer*innen (Florian Mayrhofer)

Woche drei des Remote-Unterrichts ist vorbei, die Osterferien stehen vor der Tür. Langsam scheint sich alles ein wenig einzuspielen, wir gewöhnen uns an Online-Kommunikation. Wie aber wirkt sich das konkret auf den Alltag von Religionslehrer*innen aus und wie verändert sich der Unterricht, wenn Reli ‚digital‘ wird? Florian Mayrhofer hat mit 15 Religionslehrer*innen in verschiedenen Schulformen„„Reli goes digital“ – Einblicke in den neuen Unterrichtsalltag von Religionslehrer*innen (Florian Mayrhofer)“ weiterlesen

ReIigionsunterricht aktuell: Gefordert? Überfordert? Relevant? (Andrea Lehner-Hartmann)

Im vorliegenden Beitrag widmet sich die Religionspädagogin Andrea Lehner-Hartmann der Problemanzeige, dass die aktuelle Situation auch eine Relevanzfrage für den Religionsunterricht darstellt und gibt am Beispiel von Nächstenliebe und Solidarität Gedankenimpulse. Schule ist mehr als Lernen in Gegenständen Corona hat den Schulen und damit auch den Lehrpersonen wie Schüler*innen nicht viel Zeit gelassen, sich auf„ReIigionsunterricht aktuell: Gefordert? Überfordert? Relevant? (Andrea Lehner-Hartmann)“ weiterlesen

Religionsunterricht remote – eine Spurensuche (Viera Pirker)

Religionsunterricht setzt auf Kontakt, Austausch und Dialog. Er ist durch die aktuelle Situation im Bildungssystem besonders herausgefordert. Wie geht religiöse Bildung in Abgeschiedenheit – remote? Viera Pirker sucht nach einigen Fährten. An den Schulen wird der Unterricht zu Hause höchst unterschiedlich organisiert. Standorte, die schon in digitale Kontexte investiert haben, können den Unterricht beinahe nahtlos„Religionsunterricht remote – eine Spurensuche (Viera Pirker)“ weiterlesen

Hildegard Burjan: „… für das viele Traurige verantwortlich, das auf der Welt geschieht“? (Regina Polak)

Warum schweigt die Kirchenleitung, warum schweigt das offizielle Österreich zum Leid der Anderen jenseits der Grenzen? Regina Polak zeigt, inspiriert von Hildegard Burjan, der Gründerin der Caritas Socialis, warum und wie es aus christlicher Sicht möglich und notwendig ist, auch dann nicht zu verstummen, wenn man sich ohnmächtig und hilflos fühlt oder der Ruf nach„Hildegard Burjan: „… für das viele Traurige verantwortlich, das auf der Welt geschieht“? (Regina Polak)“ weiterlesen

Karwochenliturgie im Zeichen von Covid-19 – eine vertane Chance (Johann Pock)

Die Regelungen zur Feier der Karwochenliturgie der Gottesdienstkongregation und der Österreichischen Bischofskonferenz sehen eine Feier einzelner Priester im kleinsten Kreis vor. Der Großteil der KatholikInnen ist ausgeschlossen. Grundsätzlichere Schritte im Sinne der Anerkennung des Taufpriestertums wurden nicht gemacht – eine vertane Chance. Pastoralliturgische Überlegungen von Johann Pock Chance vertan – so könnte man die jüngste„Karwochenliturgie im Zeichen von Covid-19 – eine vertane Chance (Johann Pock)“ weiterlesen

Corona und die Frage nach Gott (Regina Polak)

Bildquelle: Illustration zur Pest in London – Tafelkupfer aus Thomas Dekkers „A Rod for Run-aways” von 1625 (British Library) Unter den vielen Fragen, wie sich unsere Gesellschaft „nach Corona“ verändern wird, ist mir bisher eine Frage noch nicht untergekommen: Die Frage, ob und wie sich der Glaube an Gott verändern wird. Freilich: Die Zukunft ist„Corona und die Frage nach Gott (Regina Polak)“ weiterlesen